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Wir bieten als modernes, überregional tätiges soziales Dienstleistungsunternehmen vielfältige Bildungsmaßnahmen für die berufliche Neuorientierung blinder und sehbehinderter Erwachsener an. Darüber hinaus sind wir beratend rund um den ergonomischen Arbeitsplatz tätig. Unser Ziel ist die dauerhafte Eingliederung der Teilnehmer in den Arbeitsmarkt. Wir betreuen neben dem Haupthaus in Halle (Saale) eine Geschäftsstelle in Berlin-Charlottenburg, die in Kooperation mit dem Berufsförderungswerk Berlin-Brandenburg e. V. entstanden ist.
Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den Angeboten des RehaAssessments und der Qualifizierung. Außerdem Antworten zu den häufigsten Fragen, unsere Beratungs- und Beginntermine sowie Kontaktmöglichkeiten.
Hier geht es zu unserer interaktiven Broschüre - u.a. zu neurovisuellen Problemlagen.
Das Ziel des RehaAssessments ist die umfassende Klärung des Fähigkeitspotentials von Menschen mit Behinderung oder von Behinderung bedrohten Personen in Bezug auf einen konkreten Arbeitsplatz beziehungsweise eine Berufsrichtung. Durch verschiedene Erprobungen, Tests und Einschätzungen ergibt sich ein Gesamtbild über die beruflichen Perspektiven, notwendigen Hilfsmittel oder die individuelle Belastbarkeit.
Im Reha-Assessment setzen wir ab sofort auf ein neues, hochmodernes Diagnosegerät: den Keratographen 5M. Sowohl im Stammhaus in Halle als auch in unserer Geschäftsstelle in Berlin steht das Gerät nun zur Verfügung und verbessert die Möglichkeiten, die Sehfunktion unserer Teilnehmenden noch genauer zu untersuchen.
14 Rehabilitandinnen und Rehabilitanden schließen ihre berufliche Rehabilitation im BFW Halle (Saale) erfolgreich ab.
Halle (Saale), 13. Juli 2026. Berufliche Rehabilitation lohnt sich – das haben 14 blinde und sehbehinderte Frauen und Männer am vergangenen Freitag eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Im Rahmen einer feierlichen Zeugnisübergabe im Berufsförderungswerk Halle (Saale) gGmbH nahmen sie die Urkunden für ihre erfolgreich abgeschlossene berufliche Neuorientierung entgegen.
In diesem Projekt tauschen sich Fachleute aus Ungarn, Kroatien, Belgien, den Niederlanden und Deutschland über psychische Probleme und Erkrankungen bei Menschen mit Sehbeeinträchtigungen aus. Jedes der insgesamt 5 Treffen hat als spezielles Thema eine spezielle Erkrankung oder Erkrankungsgruppe im Fokus. Es werden Herausforderungen und Probleme bezüglich der psychologischen Diagnostik, der Low-Vision-Diagnostik, der lebenspraktischen Fertigkeiten und der interdisziplinären Zusammenarbeit aus der eigenen Erfahrung und der gemeinsamen Diskussion von Fällen besprochen, Lösungen diskutiert und Best-Practice-Ansätze geteilt.